Kraftisried stellt sich vor...

Kraftisried

Kraftisried ist ein liebenswertes ländlich geprägtes Dorf im schönen Ostallgäu, gelegen zwischen Marktoberdorf und Kempten. Die Gemeinde Kraftisried mit ihren Weilern Schweinlang, Raiggers, Berleberg und Westerried, sowie den Einöden Luitzenmühle, Mangenhalde, Weitenau, Unterhalden und Schlegel zählt ca. 800 Einwohner. Das Gemeindegebiet ist sehr hügelig und liegt zwischen 820 und 911 Meter über NN. Es besteht eine gute Verkehrsanbindung sowohl mit dem ÖPNV als auch für den Individualverkehr durch die Bundesstraße B12. Die Kreisstadt Marktoberdorf erreicht man nach 12 km, die Allgäu-Metropole Kempten ist 15 km entfernt. Gut geführte und aktive Vereine, eine intakte Infrastruktur mit Musikheim und Mehrzweckhalle gewährleisten eine harmonische Dorfgemeinschaft.

Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sind vor Ort vorhanden. In nächster Umgebung laden gut geführte Gasthäuser zum Verweilen ein.

Die im Jahr 2018 renovierte Kirche St. Martin ist ein echtes Schmuckstück. Die im Kern spätgotische Kirche aus der Zeit um 1500 wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrfach umgebaut. Eine eingehende Beschreibung aus dem Jahre 1910 finden Sie hier.

Historisches

Der Name „Kraftisried“ läßt sich wohl ableiten aus der Zeit der Rodung durch den Reutmeister namens „Kraft“. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1357 in einer Klosterurkunde des Stiftes Kempten. Durch die Säkularisation 1803 wurde Kraftisried bayrisch, seit 1818 ist der Ort eine selbstständige Gemeinde.

Das Kraftisrieder Wappen, ein silberner Greif, wurde von der ausgestorbenen Bürgerfamilie Schweickart aus der Burg Kipfenberg übernommen.

Die Ortsteile

Die Weiler Schweinlang, Raiggers und Berleberg liegen südlich von Kraftisried auf einer Hügelkette, Westerried befindet sich im Westen. Von den Weilern hat man einen wunderschönen Blick über das Voralpenland von der Zugspitze bis zum Grünten, dem Wächter des Allgäus.

Schweinlang

Der größte Ortsteil mit rund 110 Einwohnern ist Schweinlang. Schweinlang (bis ca. 16. Jahrhundert „Swinang“) fand seine erste urkundliche Erwähnung 1357 in einem Schriftstück des Fürststiftes Kempten.

 

Die neurenovierte Kapelle St. Joseph aus dem Jahre 1681 ist sehenswert.

 

 

 

 

Raiggers

Die vermutlich vor dem Jahre 1000 entstandene Rodungssiedlung wurde nach einem Geschlecht namens „Raidger“ benannt. Erwähnenswert ist die Kapelle „Maria Hilf“ von 1645.

 

 

Berleberg

Der kleinste Ortsteil wurde erstmals 1394 erwähnt.
Er besteht aus 5 Häusern, davon sind 3 landwirtschaftliche Betriebe.

Westerried

Ein Kleinod ist eine seltene Rundkapelle St. Antonius mit Dorfweiher. Die Kapelle wurde 1714 aus Trümmern der im 30jährigen Krieg zerstörten Burg Westerried gebaut. Der Ort entstand ca. im Jahre 1150 durch Rodung westlich von Reinhardsried.